Magnesium im Mineralwasser: Wie viel trägt Wasser zur Versorgung bei?

Kann Mineralwasser zur Magnesiumversorgung beitragen? Erfahre, wie Du den Magnesiumgehalt auf dem Etikett liest und sinnvoll einordnest.

Gerade im Sommer greifen wir häufiger zur Wasserflasche. Dabei lohnt sich ein Blick aufs Etikett, denn Mineralwasser liefert nicht nur Flüssigkeit, sondern kann – je nach Sorte – auch Magnesium enthalten.

Wie viel Magnesium tatsächlich in der Flasche steckt, kann sich allerdings deutlich unterscheiden. Entscheidend ist der Magnesiumgehalt in Milligramm pro Liter (mg/l). Viel Wasser zu trinken bedeutet deshalb nicht automatisch, auch viel Magnesium aufzunehmen. Mineralwasser ist vielmehr einer von mehreren Bausteinen der täglichen Magnesiumversorgung.

Warum ist Magnesium für unseren Körper wichtig?

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. Es trägt unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion, einer normalen Funktion des Nervensystems und einem normalen Energiestoffwechsel bei. Außerdem trägt Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Unser Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen. Der Mineralstoff muss daher regelmäßig über die Ernährung aufgenommen werden. Gute Quellen sind beispielsweise Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und grünes Gemüse. Auch Getränke können einen Beitrag leisten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt für Erwachsene als Orientierung eine tägliche Magnesiumzufuhr von 300 mg für Frauen und 350 mg für Männer. Dabei zählt immer die gesamte Zufuhr über den Tag – also aus Lebensmitteln und Getränken.

Wie viel Magnesium steckt in Deinem Mineralwasser?

Das lässt sich leicht herausfinden. Auf dem Etikett findest Du die Mineralstoffanalyse. Dort wird Magnesium meist in Milligramm pro Liter angegeben.

Enthält ein Mineralwasser beispielsweise 60 mg Magnesium pro Liter und Du trinkst davon 1,5 Liter, nimmst Du über das Wasser 90 mg Magnesium auf. Bei einem Wasser mit 20 mg pro Liter wären es bei derselben Trinkmenge dagegen nur 30 mg.

Der Blick auf die konkrete Zahl ist daher deutlich aussagekräftiger als ein allgemeiner Eindruck von einem besonders mineralstoffreichen Wasser. Natürliches Mineralwasser darf in Deutschland als „magnesiumhaltig“ bezeichnet werden, wenn es mehr als 50 mg Magnesium pro Liter enthält.

Kann der Körper Magnesium aus Mineralwasser aufnehmen?

Ja. Magnesium liegt im Wasser gelöst vor und kann im Darm aufgenommen werden. Mineralwasser kann deshalb durchaus einen Beitrag zur täglichen Magnesiumversorgung leisten.

Wie groß dieser Beitrag ist, hängt vor allem davon ab, welches Wasser Du wählst und wie viel davon Du trinkst. Ein Wasser mit einem höheren Magnesiumgehalt kann entsprechend mehr beitragen als eines, das nur geringe Mengen enthält.

Für den Alltag muss daraus keine komplizierte Rechnung werden. Wer neugierig ist, dreht beim nächsten Einkauf einfach einmal die Flasche um und vergleicht die Werte.

Gerade im Sommer eine interessante Kombination

An warmen Tagen steht zunächst die Flüssigkeitsversorgung im Mittelpunkt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen im Alltag rund 1,5 Liter Getränke täglich. Bei Hitze, körperlicher Aktivität oder stärkerem Flüssigkeitsverlust kann der Bedarf entsprechend höher sein.

Wer ohnehin regelmäßig Mineralwasser trinkt, kann bei der Auswahl zusätzlich auf den Magnesiumgehalt achten. So lässt sich die Flüssigkeitszufuhr ganz unkompliziert mit einem Beitrag zur Magnesiumversorgung verbinden.

Ob das Wasser still oder mit Kohlensäure ist, spielt für den Magnesiumgehalt keine entscheidende Rolle. Hier darf also ruhig der persönliche Geschmack entscheiden.

Auch Leitungswasser enthält je nach Region Magnesium. Wie hoch der Gehalt ist, lässt sich meist über die Trinkwasseranalyse des örtlichen Wasserversorgers herausfinden.

Reicht Mineralwasser für die Magnesiumversorgung aus?

Diese Frage lässt sich nicht allein mit einem Blick auf die Wasserflasche beantworten. Mineralwasser ist immer Teil der gesamten Ernährung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt deshalb die Grundlage einer guten Versorgung. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen oder grünes Gemüse können beispielsweise Magnesium liefern. Wer seinen Magnesiumbedarf über die Ernährung decken möchte, findet dort weitere Orientierung. Ein magnesiumhaltiges Mineralwasser ergänzt diese Quellen auf unkomplizierte Weise.

Im Alltag wird allerdings kaum jemand ausrechnen, wie viele Milligramm Magnesium Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Getränke zusammen tatsächlich liefern.

Wer seine Magnesiumzufuhr darüber hinaus gezielt ergänzen möchte, kann deshalb auch ein Magnesiumpräparat in die tägliche Routine integrieren. Hier ist die enthaltene Magnesiummenge klar definiert und die Einnahme lässt sich entsprechend der Verzehrempfehlung gut planen. Weiterführende Informationen helfen außerdem dabei, einen möglichen Magnesiummangel sachlich einzuordnen.

Magnesium so ergänzen, wie es zum Alltag passt

Auch bei Magnesiumpräparaten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Manche Menschen bevorzugen ein Trinkgranulat und verbinden die Einnahme gerne mit einem Getränk. Andere möchten eine kompakte Tablette. Wer viel unterwegs ist, findet möglicherweise ein portioniertes Direktgranulat praktisch, das ohne Wasser eingenommen werden kann.

Das ADDITIVA Magnesium-Sortiment aus der Apotheke bietet unterschiedliche Darreichungsformen und lässt sich so passend zu verschiedenen Gewohnheiten in den Alltag integrieren.

Dabei geht es nicht um ein „Entweder-oder“ zwischen Ernährung und Nahrungsergänzung. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung bleibt die Basis. Ein Magnesiumpräparat kann eine Möglichkeit sein, die Magnesiumzufuhr gezielt zu ergänzen.

Was passt zu mir?

Wer sich magnesiumbewusst ernähren möchte, kann an mehreren Stellen ansetzen. Ein Blick auf magnesiumreiche Lebensmittel gehört genauso dazu wie der Vergleich verschiedener Mineralwässer.

Und wer zusätzlich Magnesium ergänzen möchte, kann bei der Auswahl eines Präparates darauf achten, welche Magnesiummenge und welche Darreichungsform am besten zum eigenen Alltag passen.

Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme, bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheit zur persönlichen Magnesiumversorgung ist eine individuelle Beratung in der Apotheke sinnvoll.

Fazit: Auf das Gesamtbild kommt es an

Mineralwasser kann einen interessanten Beitrag zur täglichen Magnesiumzufuhr leisten. Wie groß dieser Beitrag tatsächlich ist, verrät der Magnesiumgehalt in mg/l auf dem Etikett.

Die Grundlage der Magnesiumversorgung bleibt eine abwechslungsreiche Ernährung. Mineralwasser kann diese sinnvoll ergänzen – und wer seine Magnesiumzufuhr darüber hinaus gezielt ergänzen möchte, kann ein Magnesiumpräparat passend zur eigenen täglichen Routine wählen. Weitere Ratgeber zu Magnesium und Vitaminen bieten zusätzliche Orientierung.

So geht es weniger darum, eine einzige perfekte Magnesiumquelle zu finden, sondern verschiedene Möglichkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden.

 

Häufige Fragen zu Magnesium im Mineralwasser

Wie viel Magnesium sollte ein Mineralwasser enthalten?

Die Magnesiumgehalte können sich von Wasser zu Wasser deutlich unterscheiden. Wenn Du Mineralwasser bewusst als Magnesiumquelle auswählen möchtest, lohnt sich deshalb der Vergleich der Angaben in mg/l. Ab mehr als 50 mg Magnesium pro Liter darf natürliches Mineralwasser als „magnesiumhaltig“ bezeichnet werden.

Wie viel Magnesium liefern 1,5 Liter Mineralwasser?

Das hängt vom jeweiligen Mineralwasser ab. Enthält es beispielsweise 60 mg Magnesium pro Liter, liefern 1,5 Liter insgesamt 90 mg Magnesium.

Ist stilles Mineralwasser besser als Sprudel?

Für den Magnesiumgehalt ist nicht die Kohlensäure entscheidend, sondern der ausgewiesene Magnesiumwert. Du kannst also die Variante wählen, die Dir besser schmeckt und die Du gerne trinkst.

Enthält Leitungswasser ebenfalls Magnesium?

Ja. Auch Leitungswasser kann Magnesium enthalten. Der Gehalt unterscheidet sich regional und lässt sich in der Regel über die Trinkwasseranalyse des örtlichen Wasserversorgers herausfinden.

Kann ich Magnesium zusätzlich ergänzen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung bildet die Grundlage der Magnesiumversorgung. Wer seine Magnesiumzufuhr gezielt ergänzen möchte, kann zusätzlich ein Magnesiumpräparat verwenden und sich dabei an der angegebenen Verzehrempfehlung orientieren.

Muss ich im Sommer automatisch mehr Magnesium einnehmen?

Nein. Hitze allein bedeutet nicht automatisch einen höheren Magnesiumbedarf. Gerade im Sommer ist zunächst eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Ob eine zusätzliche Magnesiumzufuhr sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ernährung und Situation ab.

 

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